Ab 1870 importierte Bally Maschinen und Fabrikationsmethoden aus den Vereinigten Staaten. Amerikanische Technologie und Denkweise prägten das Unternehmen und waren Teil des Erfolgs.
In den 1870er Jahren reiste ein Vertreter der Unternehmerfamilie mehrfach in die USA und brachte hoch entwickelte Maschinen nachhause. Bis 1900 wurde der ganze Betrieb auf US-Technologie umgerüstet. Damit konnte sich Bally einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil in Europa sichern. Später holte man sich in den USA wissenschaftliche Methoden der Betriebsführung nach Frederick Taylor sowie Ideen für ein modernes Marketing.
Das Ballyana-Team geht der Frage nach, wie ein solcher Transfer vor über 150 Jahren vonstattenging: Wer waren die treibenden Kräfte? Wo lagen die Schwierigkeiten? Wie unterschied sich Bally von der Konkurrenz, und was war von den Ideen derart nachhaltig, dass es bis heute Wirkungen zeitigt? Anhand der erhaltenen Maschinen und des umfangreichen Archivmaterials wird die erstaunliche Geschichte erzählt, was Amerika am Jurasüdfuss bewirkte.
Und ganz wichtig: Die Besucher/-innen erhalten die Gelegenheit am Samstag, 7. September um 15.00 bis ca. 17.00 Uhr an einem Schuhpflegekurs mit Claudio Bühlmann (Swiss Shoe Care, Bern) teilzunehmen.
Was und wann
Präsentation/Führung
Sa, 07.09.2024 11:00–12:00
Sa, 07.09.2024 13:30–14:30
So, 08.09.2024 15:00–16:00
Schuhpflegekurs
Sa, 07.09.2024 15:00–17:00
Ort und Anreise
ab Bahnhof Aarau mit Bus 3 bis Haltestelle "Schachenstrasse" in Schönenwerd ab Bahnhof Olten per S-Bahn bis Bahnhof Schönenwerd, ca. 10 Minuten Fussweg
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