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AUF DEN SPUREN DER HUGENOTTEN IN BERN: VON WEIDLINGEN, GOTTESDIENSTEN UND SEIDENRAUPEN
Ein Rundgang zeigt, wie die Hugenotten ab dem 17. Jahrhundert die Stadt Bern prägten – als Flüchtlinge auf der Durchreise wegen ihres Glaubens und mit ihren wirtschaftlichen Ideen und internationalen Verbindungen.
In Frankreich kam es nach der Reformation zu blutigen Kriegen. Als Ludwig XIV. die evangelische Konfession 1685 verbot, mussten Tausende Protestanten (Hugenotten) fliehen. Die heutige Schweiz war vor allem ein Durchgangsland in Richtung Niederlande, England und Deutschland. Das galt auch für die Waldenser, vertrieben aus dem Herzogtum Savoyen. Rund 60'000 Glaubensflüchtlinge passierten die Schweiz. Das reformierte Bern versorgte sie und steuerte die Migration vom Genfersee bis nach Brugg. Einige Hugenotten liessen sich dauerhaft in der Republik nieder, die von ihrem Geschäftssinn und ihren Fähigkeiten profitierte.
Der Stadtrundgang «Auf den Spuren der Hugenotten in Bern» führt an Orte, die an diese Ereignisse erinnern. «Auf den Spuren der Hugenotten und Waldenser» ist eine Kulturroute des Europarats, die von Südfrankreich und dem Piemont bis nach Nordhessen führt und dabei das Schweizer Mittelland durchquert.
Was und wann
Rundgang
Sa, 07.09.2024 16:00–17:30
So, 08.09.2024 11:00–12:30
via-hugenotten-be@clutterbluewin.ch
www.via-hugenotten.ch
+41 79 287 97 73
Ort und Anreise
Ab Bahnhof Bern ca. 5 Min. Fussweg oder Tram/Bus bis «Hirschengraben», Treffpunkt beim Bubenberg-Denkmal
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