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KOMMUNIKATIONSNETZWERKE DER BERNER PATRIZIERINNEN
Passend zu unserem Jahresthema «FrauenZimmer» betrachten wir die Kommunikationsnetzwerke der Frauen der Familie von Stürler und anderer Berner Patrizierinnen.
Alle sind ständig miteinander vernetzt, übereinander informiert und schriftlich im Gespräch. Klingt nach WhatsApp, Skype, Facebook, E-Mail & Co, nicht wahr? Die Rede ist jedoch von der grossen Zeit des Briefeschreibens, vom 18. und 19. Jahrhundert. Frauen sind uns weniger als Schriftstellerinnen denn als Briefschreiberinnen überliefert. Doch wie funktionierte die Post vor 250 Jahren, wie und über welche Wege fanden Briefe ihre Adressatinnen und Adressaten? Wir lernen das Postnetzwerk des 18. Jahrhunderts kennen und versuchen uns in Workshops selbst an der Kommunikation à l’ancienne:
In einer Zeit, in der Papier, Federkiel und Tinte die Kommunikation bestimmte, waren Briefe sowohl Kommunikationsmittel wie auch eine Stilmittel von Romanautorinnen und -autoren. Versuchen Sie sich selbst mit historischem Schreibmaterial, begegnen Sie den verschiedenen Schriften, vielleicht lernen Sie auch etwas an Kurrent, der «teutschen» Schrift des 18. Jahrhunderts.
Die Bernische Post, oft auch «Fischerpost» genannt, war von 1675 bis 1832 in den Händen der Familie (von) Fischer. Das von Beat Fischer geschaffene Postnetzwerk der Republik Bern war die «grösste und erfolgreichste» Postgesellschaft in der Eidgenossenschaft.
Was und wann
Kurzführungen durch die erweiterte Daueraustellung «FrauenZimmer»
Sa, 07.09.2024 16:00–17:30
So, 08.09.2024 12:00–13:30
So, 08.09.2024 16:00–17:30
Drop-In-Angebot: Briefe schreiben mit Federkiel und Tinte / Briefe falten & mit Esspapier siegeln / Valentines falten
Sa, 07.09.2024 13:30–17:30
So, 08.09.2024 11:00–17:30
Keine Reservation notwendig.
Ort und Anreise
RBS ab Bern oder Solothurn bis «Jegenstorf», danach ca. 3 min. Fussweg
SBB-Fahrplan