Das Gebäude in der Hammerstrasse, 1894–1895 als erstes Tramdepot für die Basler Strassenbahnen errichtet, wurde bereits 1909 unter weitgehender Wahrung des äusseren Erscheinungsbilds zur Kantonalen Eichstätte umgebaut. Die vier Einfahrten für die Tramwagen an der Westfassade wurden dabei mit Fenstern und Brüstungen versehen, eine davon zum Eingang umgebildet. 2022–2023 wurde der Hallenbau wiederum umgenutzt. Der Umbau zu Arbeits und Büroräumen, der im Zeichen von Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stand, bedingte eine Abtiefung des Untergeschosses sowie den Einbau einer neuen Obergeschossdecke, wobei der noch bestehende Teil des ursprünglichen Gleisbodens wieder sicht und erlebbar gemacht werden konnte. Zudem wurden die Einfahrtstore wiederhergestellt und die feingliedrigen Stahlprofile der südseitigen Werkstattfenster mit Einfachverglasung sorgfältig restauriert sowie durch neue innenliegende IsolierglasFenster ergänzt. Dadurch kann dieser authentische Bestand auch in Zukunft von einem immer seltener werdenden Fenstertyp zeugen. Mit dem sorgfältigen Umbau hat das historisch wertvolle Gebäude seinen charakteristischen Ausdruck wiedererlangt und ist dank der flexiblen Nutzung der Innenräume für weitere Transformationen gerüstet.
Was und wann
Führungen durch Stephan Eicher, Architekt
Sa, 12.09.2026 11:00–11:45
Sa, 12.09.2026 14:00–14:45
Sa, 12.09.2026 15:30–16:15
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Externe ReservationOrt und Anreise
Tram 2, 15, Tram-Oldtimer, Bus 31, 34, 38 bis Haltestelle «Wettsteinplatz», einige Minuten Fussweg
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