EIN FUNKE GENÜGT: WAS PASSIERT, WENN ES IM KLOSTER BRENNT?
Brennende Kerzen, 263 Räume und viel Holz: In einem Gebäude wie dem Kloster St. Johann in Müstair kann ein kleines Feuer innerhalb kürzester Zeit zur grossen Gefahr werden. Die Geschichte zeigt: Brände sind hier keine abstrakte Bedrohung. Immer wieder hat das Kloster Feuer erlebt. Davon zeugen nicht nur die durch grosse Hitze oxidierten karolingischen Wandmalereien oder verkohlte Bauhölzer im Plantaturm, sondern auch der letzte Brand im Südstall 1978. Die verwinkelten Gänge und vertäferten Räume faszinieren Besuchende, können im Ernstfall jedoch zur Herausforderung werden.
Hinter den dicken Mauern leben nicht nur Benediktinerinnen, hier lagern auch unschätzbare Kulturgüter. Im Ernstfall wird der Klosterkomplex schnell zu einem Labyrinth, in dem man ohne Ortskenntnis die Orientierung verliert. Doch was passiert, wenn heutzutage ein Brand ausbricht? Wie finden die Einsatzkräfte der Feuerwehr ihren Weg durch den Rauch? Und wie schützen sie Menschenleben und wertvolle Kulturgüter?
Antworten auf diese spannenden und brisanten Fragen liefern die Pumpiers Val Müstair. In einer Informationsveranstaltung gibt der Kommandant der Feuerwehr Einblick in Strategien und Abläufe für den Ernstfall und berichtet von den wichtigsten Erkenntnissen aus der Feuerwehrübung im November 2025.
Was und wann
Vortrag
Sa, 12.09.2026 15:00–16:00
Keine Reservation notwendig.
Treffpunkt ist um 15 Uhr in der Chasa Selm.
Ort und Anreise
Aus Graubünden von Zernez Bahnhof mit dem Postbus B811 bis Müstair, Clostra Son Jon Aus dem Südtirol von Mals, Bahnhof mit dem Postbus B811 bis Müstair, Clostra Son Jon
SBB-Fahrplan