ERDE ÜBER ERDE. EINBLICKE IN DIE GESCHICHTE DER ARCHÄOLOGISCHEN GRABUNGEN IM KLOSTER MÜSTAIR
Als Ende der 1960er-Jahre im Kloster St. Johann die ersten archäologischen Grabungen begannen, ahnte wohl niemand, dass sie den Klosteralltag über Jahrzehnte hinweg prägen würden. Über fast 40 Jahre hinweg wurde die gesamte Anlage immer wieder zum Schauplatz wissenschaftlicher Entdeckungen, mitten im Leben der Benediktinerinnen.
Schicht für Schicht legten Archäologinnen und Archäologen die Vergangenheit frei, sorgfältig dokumentiert. Mehr als 25'000 Funde kamen dabei ans Licht: Zeugnisse einer längst vergangenen Zeit, die bis heute im noch bewohnten Kloster weiterlebt.
Eine, die diese besondere Verbindung von Geschichte und Gegenwart aus nächster Nähe erlebt hat, ist die Archäologin Marion Veith: Bereits 1996 war sie als Gymnasiastin an den Grabungen beteiligt, später als Studentin der Ur- und Frühgeschichte und heute als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Stiftung Pro Kloster St. Johann.
In ihrem Vortrag nimmt Marion Veith das Publikum mit in diese aussergewöhnliche Zeit der Ausgrabungen und gewährt persönliche Einblicke in die faszinierende Welt der Archäologie im Kloster.
Was und wann
Vortrag
So, 13.09.2026 16:00–17:00
Keine Reservation notwendig.
Die Veranstaltung ist kostenfrei und ohne Anmeldung.
Ort und Anreise
Aus Graubünden von Zernez Bahnhof mit dem Postbus B811 bis Müstair, Clostra Son Jon Aus dem Südtirol von Mals, Bahnhof mit dem Postbus B811 bis Müstair, Clostra Son Jon
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