Die heutige Uferzone des Rheins und des Bodensees ist das Ergebnis jahrzehntelanger Eingriffe und vielfältiger Nutzungsansprüche. Aus ingenieurtechnischer Sicht steht sie exemplarisch für den Wandel von einer stark regulierten hin zu einer zunehmend revitalisierten Landschaft. Frühere Massnahmen wie Uferverbauungen, Aufschüttungen und Gewässerkorrekturen dienten in erster Linie dem Hochwasserschutz und der Landgewinnung. Heute wird Gewässern wieder mehr Raum zugestanden. Es rückt die ökologische Aufwertung (Revitalisierung) sowie der Erhalt und die Förderung der Biodiversität in den Fokus. Ziel ist es, ökologische Funktionen zu stärken, die Eigendynamik des Gewässers wiederherzustellen und gleichzeitig Schutz- und Nutzungsinteressen in Einklang zu bringen. Dazu werden harte Verbauungen gezielt rückgebaut, Uferbereiche abgeflacht und naturnahe Übergangszonen geschaffen. In Gottlieben sind Revitalisierungen innerhalb des Siedlungsgebiets schwer umsetzbar.
Was und wann
Erste Reservationen in der Deutschschweiz und im Tessin ab 18. August 9 Uhr, in der Westschweiz ab 26. August um Mitternacht.
Führung mit Claudia Eisenring, Fachstelle Revitalisierung und Biodiversität, Amt für Umwelt
Sa, 12.09.2026 12:30–13:00
30 Plätze verfügbar
Sa, 12.09.2026 13:30–14:00
30 Plätze verfügbar
Sa, 12.09.2026 15:00–15:30
30 Plätze verfügbar
Sa, 12.09.2026 16:00–16:30
30 Plätze verfügbar
Ort und Anreise
Ab Bahnhof Tägerwilen-Gottlieben ca. 10 Min. Fussweg
SBB-Fahrplan