WIE SICHERT MAN 1250 JAHRE KLOSTERGESCHICHTE? EIN ANALOGES KLOSTERARCHIV GEHT ONLINE
Nur Schwester Lutgarde besitzt den Schlüssel. Gut geschützt im Klausurbereich des Klosters Müstair lagern Dokumente und Handschriften von unschätzbarem Wert. Über 5000 Objekte aus 1250 Jahren Klostergeschichte werden hier sorgfältig aufbewahrt und verwaltet, darunter karolingische Handschriftenfragmente, mittelalterliche Urbare sowie Zeichnungen der Klosterfrau und Künstlerin Sr. Pia Willi.
Bereits 2003 wurde der Grossteil dieser Bestände durch das Staatsarchiv Graubünden mikroverfilmt. Dank der engen Zusammenarbeit zwischen dem Staatsarchiv in Chur, dem Amt für Kultur Graubünden und der Stiftung Pro Kloster St. Johann konnten diese Mikrofilme im Jahr 2025 digitalisiert werden. Im Verlauf des Jahres 2026 werden die Dokumente über die Plattform Porta Cultura der interessierten Öffentlichkeit und der Forschung zugänglich gemacht: bequem und ortsunabhängig.
Im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung stellen die beteiligten Institutionen nicht nur das Digitalisierungsprojekt, die eingesetzten Werkzeuge und den Projektablauf vor, sondern geben auch Einblick in das sonst kaum zugängliche Klosterarchiv.
Was und wann
Vortrag
Fr, 11.09.2026 17:30–19:00
Keine Reservation notwendig.
Sie findet im Konferenzsaal der Chasa Selm statt.
Ort und Anreise
Aus Graubünden, Zernez Bhf. oder dem Südtirol, Mals Bhf. mit dem Postbus B811 aus beiden Richtungen bis Müstair, Clostra Son Jon
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