Vor 750 Jahren wurden in der damals noch jungen (und eigenständigen) Stadt Kleinbasel die ersten Bauten für die Klingentaler Dominikanerinnen errichtet. Es war der Beginn einer glanzvollen Entwicklung zu einem der reichsten und einflussreichsten Klöster Basels. Die Ordensfrauen widersetzten sich erfolgreich Einflussversuchen von aussen und liessen noch kurz vor der Reformation 1529 Teile des Klosters neu bauen. Mit dem Tod der letzten Äbtissin Walpurga von Runs im Jahr 1552 endete zwar die Klosterzeit endgültig, aber Kirche, Kreuzgang und die Wirtschaftsbauten blieben stehen und wurden umgenutzt: Protestantischer Gottesdienst und Güterlager, Pockenspital und Färberei, Altenheim und Kindergarten fanden im Klingental Platz. Mit dem Bau der Kaserne ab 1860 veränderte sich das Areal grundlegend – doch noch heute können viele Spuren der jahrhundertelangen Nutzung im und um das Klingental gefunden werden. Auf der Entdeckungstour geht es hoch hinauf und tief hinab.
Was und wann
Führungen durch Frank Löbbecke, Kantonale Denkmalpflege Basel-Stadt
Sa, 12.09.2026 11:00–11:45
Sa, 12.09.2026 14:00–14:45
Sa, 12.09.2026 15:30–16:15
Keine Reservation notwendig.
Ort und Anreise
Tram 6, 8, 14, 15, 17, Tram-Oldtimer, Bus 34, 38 bis Haltestelle «Rheingasse», einige Minuten Fussweg
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