Hoch über Mels thront die ehemalige Textilfabrik, die in der Hochblüte bis zu 600 Arbeitskräfte beschäftigte und dies bei 3000 Einwohnern! 1920 kaufte der St.Galler Grossindustrielle Beat Stoffel die Melser Fabrik. Doch bereits nach 1960 war sie vom stufenweisen Niedergang der Textilindustrie betroffen.
Ohne neue Nutzung war der Bestand in Gefahr. Dabei dokumentieren die Pionierbauten nicht nur eindrücklich die Dorfentwicklung von Mels, sie sind auch Zeugen der für die Ostschweiz wichtigen Textilindustrie.
Heute wird in diesen repräsentativen Fabrikbauten hoch über Mels wieder gearbeitet und gelebt. Mit modernen Wohnlofts, Gemeinschaftsräumen, einem Restaurant und einigen Dienstleistern wurde vom renommierten Architekturbüro Meier Hug aus Zürich ein neuer Lebensraum mit hoher baukultureller Identität geschaffen.
Was und wann
Erste Reservationen in der Deutschschweiz und im Tessin ab 18. August 9 Uhr, in der Westschweiz ab 26. August um Mitternacht.
Führung mit Meier Hug Architekten Zürich. Michael Niedermann, ehem. Leiter Denkmalpflege
So, 13.09.2026 12:00–12:45
20 Plätze verfügbar
So, 13.09.2026 14:00–14:45
20 Plätze verfügbar
Informationen zu den Reservationen: +41 58 229 11 77
Reservation empfohlen: kraftwerk-mels.ch +41 81 559 40 47
Ort und Anreise
Bus 432 ab Sargans bis Mels Oberdorf; zu Fuss ab Verrucano 10 Min.; ab Oberdorf 2 Min. zum Schräglift Stoffel.
SBB-Fahrplan