Das Denkmodell von Zentrum und Peripherie hat die Aufmerksamkeit von der Betrachtung der Entwicklung in den grossen Kunstzentren auf den Beitrag regionaler Gravitationsorte für den Fortgang der Künste gelenkt. Damit hat sich auch die Vorstellung von Einfluss, Transfer und Appropriationen der Kunst verschoben. Die Tagung untersucht am Beispiel des Kantons Nidwalden die Rolle der Region und ihrer Protagonisten als Vermittler und die Herausbildung eines eigenen Beitrags zur Geschichte der Kunst. Sei es das Entstehen eines ureigenen Architekturstils der Landkirchen oder das Aufblühen einer Malerei, die französische so gut wie italienische Einflüsse aufweist, Schweizer Baumeister, Künstlerinnen und Künstler standen immer wieder im Kontext einer internationalen Sichtbarkeit, nahmen aktuelle Strömungen der internationalen Kunstszene auf oder wurden selbst zum Vorreiter einer Avantgarde.
Was und wann
Tagung
Fr, 06.09.2024 08:45–18:00
Keine Reservation notwendig.
kultur@clutternw.ch
https://www.nw.ch/amtkultur/270
https://nidwaldner-museum.ch/veranstaltungen/internationales-kolloquium/
+41 41 618 73 40
Ort und Anreise
10 Minuten Fussweg ab Bahnhof Stans
SBB-Fahrplan