SCHLOSS LANDSHUT – WASSER ALS PRÄGENDES ELEMENT UND WACHSENDES RISIKO
Schloss Landshut ist das einzige erhaltene Wasserschloss im Kanton Bern. Es liegt inmitten einer prächtigen Parkanlage. Auf einem Sandsteinhügel errichtet, erhebt es sich über dem einstigen Schwemmland der unteren Emme.
Wasser diente einst als Schutz für das Schloss – heute gefährdet es zunehmend dessen Erhalt. Als Wasserschloss bietet Schloss Landshut einen besonders anschaulichen Rahmen, in dem sich die spezifischen Herausforderungen seines Erhalts exemplarisch zeigen. Im Zentrum stehen Fragen der Feuchtigkeit als wachsende Gefahr für die historische Bausubstanz sowie die Problematik hoher Luftfeuchtigkeit im Hinblick auf die Sammlungsobjekte.
Ergänzend kommen kulturgeschichtliche Aspekte – etwa die Schutzfunktion des Wassergrabens – sowie ökologische Fragestellungen zur Sprache. Nebst dem Wassergraben prägen weitere wasserbezogene Elemente die Gartenanlage, deren Erhalt der Stiftung Schloss Landshut ein besonderes Anliegen ist. Dazu zählen historische Wasserführungen und eine Pumpenanlage im Schlosspark.
Begleiten Sie den Restaurator Ulli Freyer, den Schlosswart Beat Hänggärtner sowie den Schloss- und Museumsleiter Dominik Tomasik auf einem dialogischen Rundgang durch das Wasserschloss und erfahren Sie mehr über die denkmalpflegerischen Herausforderungen im Umgang mit Wasser.
Was und wann
Dialogischer Rundgang
So, 13.09.2026 11:00–12:00
So, 13.09.2026 14:00–15:00
Keine Reservation notwendig.
Ort und Anreise
Ab SBB Bahnhof Utzenstorf ca. 10 Min. Fussweg, ab RBS Bahnhof Bätterkinden ca. 20 Min. Fussweg
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